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Aufregende Woche für die 4AHWIL der BHAK & HTL Freistadt

Die vorige Woche gehört für die 4AHWIL der BHAK & HTL Freistadt eindeutig zu den aufregendsten Wochen in diesem Schuljahr. Nach der Gründung der beiden JC Junior Companies „GRÜLLER“ und „UPCO“ (Upcycling Company) im September vorigen Jahres konnten die Schüler/innen am eigenen Leib erfahren, wie es ist ein Unternehmen zu gründen und zu führen.

Die Firma „GRÜLLER“ produzierte Raclette-Käse-Griller und verkaufte als Nebenprodukt die Käse-Brote. Auseinander geschnittene alte Flaschen dienten als Grundlage für die Windlichter und Trinkgläser der Firma „UPCO“.

Bereits am Elternsprechtag und auch am Tag der offenen Tür, konnten die "Jungunternehmer/innen" ihre Produkte an den Mann/an die Frau bringen, ein besonderes Highlight war voriges Jahr jedoch der Freistädter Christkindlmarkt, wo die Schüler/innen bei einem Stand ihre Produkte verkaufen durften.
All dies wurde jedoch von der vorigen Woche getoppt!

Bereits am Dienstag haben beide JC erstmalig am Landeswettbewerb der Junior Companies teilgenommen. Bei diesem Wettbewerb wurden die Unternehmen in den vier Kategorien „Geschäftsbericht“, „Interviews am Messestand“, Präsentation des Unternehmens an einem Messestand“ und bei einer „Bühnenpräsentation“ bewertet. Die Konkurrenz war sehr gut, dennoch konnten sich unsere beiden Unternehmen perfekt präsentieren, wobei die Firma „GRÜLLER“ den 3. Platz und die Firma „UPCO“ den sagenhaften 1. Platz erreicht haben. Dieser erste Platz ist somit unser Ticket für den Bundeswettbewerb in Wien, welcher bereits am 29. Mai stattfinden wird.
Eine besondere Ehre wurde jedoch den Schüler/innen am Freitag, den 19. Mai zuteil, als der Wirtschaftskammer-Präsident Herr Dr. Christoph Leitl unsere beiden Unternehmen besuchen kam. Er war begeistert von den Ideen der beiden Unternehmen, begutachtete genauestens die Produkte, wobei eine Verkostung eines Käse-Raclette-Brotes nicht fehlen durfte. Mit seiner Rede schaffte er es alle Anwesenden zu begeistern und zu motivieren, voller Energie an den Unternehmen weiter zu arbeiten. Besonders die Idee der Schüler/innen, 50% vom Gewinn an einen karitativen Zweck zu spenden nahm er als sehr positiv auf und verglich dies mit den Abgaben der Unternehmen am realen Markt.

Wir durften einige Male hören, dass auch er als gebürtiger Mühlviertler der Meinung ist, dass ein Mühlviertler alles schaffen kann, was er will, wenn man mit genügend Ehrgeiz an die Sache herangeht – und das haben die Schüler/innen auch sicher gemacht!

Mit dieser Motivation fährt nun die Firma „UPCO“ nächste Woche als Repräsentantin für Oberösterreich ins Bundesfinale nach Wien – haltet uns die Daumen!